Kündigung erhalten – Was Arbeitnehmer jetzt wissen müssen

Eine Kündigung kommt für viele Arbeitnehmer überraschend und sorgt oft für Unsicherheit. Doch bevor Sie vorschnell reagieren, sollten Sie Ihre Rechte kennen und rechtliche Schritte sorgfältig abwägen. Grundsätzlich gilt: Eine Kündigung ist nicht automatisch wirksam, sondern kann rechtlich überprüft werden.

Zunächst sollten Sie die Kündigungsfrist prüfen. Diese richtet sich nach dem Arbeitsvertrag, Tarifvertrag oder den gesetzlichen Bestimmungen. Eine falsche Frist kann die Kündigung unwirksam machen. Ebenso wichtig ist die Kündigungsform – eine Kündigung muss immer schriftlich erfolgen. E-Mail oder WhatsApp sind rechtlich ungültig.

Arbeitnehmer haben zudem die Möglichkeit, innerhalb von drei Wochen Kündigungsschutzklage beim Arbeitsgericht einzureichen. Wird diese Frist versäumt, gilt die Kündigung in der Regel als wirksam. Eine schnelle anwaltliche Beratung ist daher entscheidend, um mögliche Ansprüche wie Abfindung oder Weiterbeschäftigung zu sichern.

Auch bei Abmahnungen, betriebsbedingten Kündigungen oder Aufhebungsverträgen lohnt sich eine rechtliche Prüfung. Viele Kündigungen sind formell oder inhaltlich fehlerhaft – und damit angreifbar.

Wenn Sie eine Kündigung erhalten haben, sollten Sie Ruhe bewahren und sich zeitnah fachkundig beraten lassen. So sichern Sie Ihre Rechte und verbessern Ihre Chancen auf eine faire Lösung.

Zertifikat Teilnahme Arbeitsrechtstagung

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Teilnahme an 2. Ortstagung Magdeburg (2,5 Stunden).

Zertifikat Arbeitsrechtliche Fortbildung

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Teilnahme an Fortbildung „Der Anwalt im Arbeitsrecht“ (15 Stunden).

Zertifikat Teilnahme Sozialrecht-Tagung

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Teilnahme an Blickpunkt Sozialrecht: Mobile Arbeit (4 Stunden).